Beschreibung eines symmetrischen Kopplers

Auszug aus einem Beitrag von DK6NR.

Obwohl man hier und dort den Eindruck bekommt das es ohne einen 1:9 Balun nicht möglich sein kann die HF an eine Antenne zu bekommen, beschreibe ich einen anderen Weg.

Nachdem ich über Jahre hinweg für die Anpassung einer Zweidrahtleitung immer symmetrische L-Glieder benutzt habe, wollte ich einmal etwas anderes ausprobieren.

Inspiriert von einer Beschreibung aus der Hand von DL3LH (http://www.ham-on-air.de/) untersuchte ich eine andere und etwas einfachere Form der Symmetrierung mit Antennenanpassung.

In beiden Schaltungen wird ein L-Glied zur Anpassung an die Zweidrahtleitung benutzt. Ein L-Glied hat den Vorteil, dass es sehr variabel ist, eindeutig in der Abstimmung ist, wenige Bauteile bedarf und eine hohe Effizienz besitzt. Gerade die eindeutige Abstimmung sorgt dafür, das nur eine bestimmte Kombination aus ‚L‘ und ‚C‘ für ein gutes SWR bei gleichzeitiger verlustarmer Leistungsübertragung vorhanden sein kann. Das ist bei Tunern in T- oder PI-Konfiguration niemals der Fall. Das ist wirklich eine Tatsache!

Jeweils am 50 Ohm-Eingang befindet sich ein Balun. Dieser Balun (Current-, Strom-, Guanellabalun oder Mantelwellendrossel) hat die Aufgabe den unsymmetrischen Eingang zu symmetrieren. An dieser Position, innerhalb der Schaltung, „sieht“ der Balun an seinem Eingang und auch Ausgang nur die 50 Ohm. Dadurch kann er sich auf seine Aufgabe des Symmetrierens konzentrieren und braucht sich nicht um andere Dinge wie z.B. eine Transformation oder Kompensation zu kümmern:) Dadurch kann hier mit geringsten Verlusten symmetriert werden. Die nachfolgende Schaltung hat „nur“ noch die Aufgabe die anstehenden Impedanzen zu transformieren.

In beiden Schaltungen kann nur eine „Aufwärtstransformation“ stattfinden. Wird das „C“ vor den Spulen platziert, kann auch herunter (kleiner 50 Ohm) transformiert werden. Sollen beide Schaltungen die gleiche Impedanz an der angeschlossenen Zweidrahtleitung anpassen, so muss das „L1“ aus Bild 2 die doppelte Induktivität von „L1A“ aus Bild 1 aufweisen.

Bild1

Bild2Zum gesamten Artikel von DK6NR !!!

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