Ein SDR-Transceiver der keine Wünsche offen lässt, RADIOlab von Charly25

Charly25 hat mir für eine kurze Zeit ein Leihgerät zur Verfügung gestellt.
Hier eine kurze Zusammenfassung und meine ersten Eindrücke von diesem SDR-Transceiver.

Das Leihgerät RADIOlab hat die maximale Ausstattung, die es zur Zeit bei Charly25 gibt, bis auf den zweiten Preselector für RX2.

Ich beschreibe es mal in meinen Worten bevor die nachfolgende Auflistung kommt, verbaut ist ein Red Pitaya 16bit, das Mainboard von Charly25, dazu der Bandpassfilter am Eingang von RX1 (Preselector) und das CODEC-Board für die Audio-Aufbereitung von Charly25. Auf dem Power Distribution Board befindet sich die 20W Endstufe. Weiterhin befindet sich im Gerät ein eigenständiger PC mit einem Core I3 Prozessor und Windows 10 als Betriebssystem. Somit ist für den Betrieb des SDR-Transceivers nur ein Monitor (HDMI-Anschluss), eine Mouse und eine Tastatur sowie ein Audio Eingabegerät notwendig, ich habe dazu ein Headset an einer USB-Extension angeschlossen, da wir nur zwei USB-Anschlüsse am Gerät haben. Das Gerät verfügt aber auch über einen 8 pol. Mikrofon-Anschluss für ein Standard Mikrofon.

Auf dem Gerät ist neben PowerSDR auch Thetis installiert, und hier muss ich sagen, das hat mich begeistert, ohne die Firmware auf dem Red Pitaya zu wechseln, kann ich sowohl PowerSDR als auch Thetis starten ohne einen Firmwarewechsel, beide sind im sofortigen Zugriff. Super gemacht! Auch erkennt die Firmware welchen Red Pitaya ich in meinem System betreibe, vom 10bit Red Pitaya bis zum 16bit Red Pitaya.

Natürlich habe ich das Gerät als erstes geöffnet, das war aber auch mit Edwin so besprochen, ich wollte wissen wie der Aufbau und die Mechanik aussieht. Aus eigener Erfahrung muss ich sagen, dass gerade die Anordnung der einzelnen Baugruppen im Gehäuse für die Zukunft und im Fehlerfall entscheidend ist. Bei meinen diversen Selbstbauten zum Red Pitaya bin ich bei jedem neuen Aufbau schlauer geworden. Nun gibt es heute auf dem Markt viele fertige Baugruppen zum Red Pitaya, die es in den Anfängen so nicht gab, da musste man alles noch selber erstellen. Umso mehr hat mich der Blick ins Innere erfreut, hier kann man die 6 Jahre Entwicklungszeit erkennen, nicht nur die gut durchdachte Anordnung der einzelnen Baugruppen und ihrer Erreichbarkeit im Fehlerfall, sondern auch die verwendeten Materialien. Das fängt beim Gehäuse an, sehr solide gebaut, geht weiter über Stecker, Buchsen, hochwertige Kabel und modernste Anschlusstechnik. Das Knowhow liegt natürlich auch in der Ingenieursarbeit von Hard und Software, das erkennt man an der umgesetzten Automatisierung aller notwendigen Einstellungen eines SDR-Transceivers, der mit Predistortion und Diversity arbeiten kann.


Ausstatung des Testgeräts:

  • STEMlab 16 als SDR Core
  • C25 Mainboard
  • C25 Preselector für RX1
  • C25 CODEC
  • C25 Power Distribution Board
  • Core I3 / W10 PC
  • 8Gb Memory
  • 480GB SSD (zweite SSD ist bei Bedarf nachrüstbar)
  • W10 in der von uns getesteten Version
  • Power SDR in der aktuellsten Version
  • Thetis in der Beta Version

Besonderheiten:

  • S- Meter sind kalibriert sowohl für Thetis als auch für Power SDR
  • Ausgangsleistung und Anzeige des Wattmeters ebenso
  • Da das Gerät nur für RX1 einen Preselektor hat solle man bei der Nutzung der beiden VV (max. 36dB Verstärkung!) für RX2 etwas zurückhaltend sein weil etwaig einfallende Rundfunksender den STEMlab übersteuern (den VV weniger der macht >100mW Output wenn’s denn sein muss ….)
  • Die S-Meter sind auf 6dB/S-Stufe eingestellt das führt dazu dass bei größeren Bandbreiten und Nutzung des Abschwächers (max. 36dB) der Rauschflur ansteigt – was einige verwirren wird weil bei normalen Geräten entweder die S-Stufen auf 3dB limitiert sind oder das S-Meter nur die Regelspannung des ZF-Verstärkers anzeigt und die ist nun mal 0 wenn kein Signal anliegt. Da wir den echten Pegel am Antenneneingang messen ist die Anzeige wie bei einem SA oder einem Messempfänger und zeigt das Rauschen der Antenne oder das Eigenrauschen des Gerätes an. Vorverstärker und Abschwächer sind mit in die Kalibrierroutine einbezogen der angezeigte S-Wert ist also weitgehend unabhängig von der Einstellung von Vorverstärker und Abschwächer (ist mit wenigen Ausnahmen bei AFu Geräten nicht so standardmäßig vorhanden).

Unter Power SDR gibt’s ein paar mehr Features die in Thetis noch nicht fertig sind:

  • Im wesentlichen automatische Predistortion Einstellung und Diversity Empfang mit automatischer Optimierung
  • Dann gibt’s noch einen Wobbler in Power SDR der glaube ich in Thetis noch nicht geht, – Du kannst damit Deine Antenne von 160m bis 6m wobbeln (nach Möglichkeit nicht mit 20W sonst schaltet die PA bei ungünstigem SWR wegen Überstrom ab)

Edwin von Charly25 schreibt, was die weitere Planungen betrifft, die Liste ist noch lang….:

  • Im Moment werkle ich an einem 2m Frontend für Stemlab 16 rum das wird es auch in einer Version für 4m geben – wird aber nicht kurzfristig sein, eher gegen Ende des Jahres, ärgere mich gerade mit der Anpassung des PA Transistors rum er soll irgendwo zwischen 30 und 50Watt machen (tut er aber noch nicht)

  • Beim Frontpanel mit 7“ Display haben wir gute Fortschritte gemacht, nachdem wir uns lange mit prellenden Drehgebern rumgeärgert haben ist nun die Arduino SW fertig und es läuft alles – hoffe, dass es bis Anfang Oktober verfügbar ist (gleiche Baugrößen wie die normale RADIOlab Front also austauschbar)

  • Eine PA ist angedacht allerdings nicht mehr für dieses Jahr, weil wir keine Standard PA bauen wollen (davon gibt’s genug am Markt) – die Idee ist eine Fehlertolerante PA aus Einschüben aufzubauen (entweder 4x300W oder 4x600W – ist noch nicht klar was kühltechnisch machbar ist) – das ist ein Projekt für nächstes Jahr   

  • Höhere Bänder 70cm bis 13cm – evtl. auch mehr – wir basteln noch am Konzept, weil sich die Nutzung höherer Nyquist Zonen die ich auf der SDR Academy vorgestellt habe als ziemlich tricky erweist – bin mit der Signalqualität unzufrieden – wird also auch erst nächstes Jahr was

  • Antennentuner – uns ärgern die ganzen Einbautuner weil sie technisch eine unsaubere Lösung darstellen (die PA sieht 50Ohm und was dahinter passiert ist egal – damit wird das Antennenkabel ein Bestandteil der Antenne..) wir wollen gerne einen Tuner haben der an der Antenne sitzt wo er hingehört aber vom TRX mit gesteuert wird. Außerdem soll er nicht nach dem üblichen Relais Klackerverfahren arbeiten, sondern die komplexen Impedanzen messen, den korrekten Wert für L & C ausrechnen und diesen einstellen – also auch ein eher längerfristiges Projekt für 2021.


Schauen wir uns Mal die Hardware an:


So sieht es auf dem Dektop aus:

Zwei Programme stehen zur Verfügung, PowerSDR und Thetis letzteres noch in einer Betaversion.

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Abschließend kann ich sagen, tolles Gerät für mich das zurzeit beste Gerät auf dem Markt mit viel Potenzial nach oben, besonders wenn ich mir die weitere Planung vom Team Charly25 ansehe. Auch für die OM´s, die gerne ein Stand-Alone Gerät bevorzugen, wird es eine Lösung ähnlich Andromeda geben (Ergänzung von Edwin am Ende des Beitrag).

Für mich persönlich würde eine Ausbaustufe ohne PC und ohne Red Pitaya in Frage kommen, da ich zwei Geräte mit 14bit und einen 16bit Red Pitaya habe.

Das ist auch ein weiterer Vorteil, ich habe ein modulares System, das mit meinen Wünschen und Geldbeutel wachsen kann.

Unterschiede im Empfang durch den verbauten Preselector von Charlay25 sind zu meinem Eigenbau deutlich zu hören und zu sehen. Auch die, bei meinen Aufbauten, fehlende Automatisierung für Predistortion und Diversity habe ich im Test, schätzen gelernt.

Was für mich eine klare Kaufentscheidung wäre, ist der direkte Kontakt zu den Entwicklern, hier kann ich meine Fragen und Wünsche direkt adressieren.

Bin auf die Aktion von Charly25 gespannt, vielleicht gibt es ja einen neuen SDR-Transceiver.

 

73, Jörg DD8JM


Hier noch die technischen Daten:

Mainboard

  • 2 unabhängige Empfangskanäle <50KHz bis >50MHz – mit jeweils 2 Vorverstärkern (17dB+/- 1dB) und SW gesteuertem Abschwächer.
  • Hohe Grenzempfindlichkeit (-139dBm /500Hz BB)
  • große Übersteuerungsfestigkeit (abhängig vom Typ des verwendeten STEMlabs und dessen Eingangskonfiguration)
  • Diversity Empfang mit automatischer Optimierung in PowerSDR
  • min. 20W TX 160m bis 6m – unempfindlich gegen schlechtes SWR (Schutzabschaltung bei Überstrom der PA, daher bei jedem SWR einsetzbar)
  • (nicht für 600m spezifiziert, funktioniert aber auch hier mit bis zu 20W Output – zusätzliches TP Filter erforderlich)
  • Predistortion Funktionalität über integrierten Koppler (mit automatischer Predistortion Optimierung in PowerSDR)
  • SW gesteuerter Predistortion Abschwächer (in 1dB Schritten schaltbar von 0 bis 31dB)
  • SWR Messung und Anzeige in Power SDR
  • Messung der Ausgangsleitung + Anzeige in Power SDR
  • integrierter, zusätzlicher PA Driver zur Nutzung mit Stemlab 16 (mit Trafo Kopplung für verbesserte SDR Performance))
  • YAESU kompatibler BCD Ausgang zur Steuerung externer PAs
  • max 500V/8A PTT Anschluss
  • I2C Ausgänge zum Anschluss von maximal 2 RX Preselektor Boards – siehe Bilder des Vollausbaus
  • TRX Ausgang für interne VHF/UHF Transverter (gesteuert über PowerSDR)
  • 13,8V Versorgung mit Überspannungsschutz, Tiefentladungsschutz für externe Akkus,
  • Integrierter DC/DC Converter 5V/5A zur Versorgung von Stemlab, Raspberry, etc.
  • 13,8V Ausgang nach der Schutzschaltung zum Schutz interner Baugruppen (Transverter etc.)
  • SW gesteuerte TX/RX Ausgänge für den Anschluss von VHF/UHF Transvertern
  • Alle Funktionen des Red Pitaya/STEMlab bleiben bis zum initialisieren durch PowerSDR an zusätzlich verfügbaren SMA Anschlüssen zugreifbar. Das ermöglicht es die Applikationen für das STEMlab 14/STEMlab 16 weiterhin ohne Einschränkung zu nutzen (z.B. zum Einsatz als Vector Network Analyzer)

Beschreibung des Preselektor

Direct Sampling SDR Empfänger wie das von uns eingesetzte Stemlab Board sind sehr übersteuerungsfest, verfügen aber gleichzeitig nur über eine recht mäßige Rauschzahl. Das limitiert die Empfindlichkeit speziell auf den oberen Bändern.

Will man also die bestmögliche Empfindlichkeit des Empfangssystems sicherstellen, ist es notwendig Vorverstärker zu verwenden um auch die sehr kleinen Signale über die Rauschgrenze des A/D Wandlers anzuheben.

Um sicherzustellen, dass die Vorverstärker dann nicht das gleichzeitig sehr frequentierte Rundfunkband unterhalb 15MHz mit verstärken, ist es sinnvoll Preselektoren einzusetzen. Das gilt insbesondere beim Einsatz von Breitbandantennen.

Daher wurde von uns ein sehr hochwertiger 11Band Preselektor für die Amateurfunkbänder entwickelt – er deckt alle derzeit verfügbaren Bänder von 160m bis 6m ab, zusätzlich verfügt er über einen ungefilterten Durchgang um den Empfang von Rundfunksendern nach wie vor zu ermöglichen.

Der Preselektor wird, wie alle anderen Charly 25 Baugruppen über I2C gesteuert. Die Charly 25 Edition von Power SDR wurde dahingehend modifiziert dass die Filter bei Umschaltung der Bänder automatisch mitlaufen.

Zusätzlich verfügt der Preselektor noch über einen TX Anschluss und eine automatische, von PowerSDR gesteuerte TX Umschaltung. Damit ist es möglich das vom Stemlab kommende Signal zu bereinigen. (das ist speziell beim Stemlab 14 bei 6m notwendig da hier Nebenwellen bei ca. 24MHz entstehen!!)

Um geradzu sensationelle Übersprechwerte zu erzielen musste das Board in 4-fach layer Version aufgebaut werden.

Es passen 2 Filterboards auf das Charly25 Mainboard (für RX1 und RX2)

Unser neuer SA (R&S FSU8) ermöglicht nun erstmals echte Weitabselektionswerte zu messen – Daten anbei als Bild – 90dB Weitabselektion auf 40m bei eingeschaltetem 80m Filter sprechen für sich…..


Beschreibung des Codec-Boards

Neuer CODEC mit vereinfachter Verdrahtung (2x Flachbandkabel für Front- Rückseite) ab Anfang September verfügbar

Dies ist die Version – C- vorbereitet für den Einsatz mit Power SDR in der Charly 25 Edition

Der Red Pitaya / STEMlab kann grundsätzlich in Verbindung mit dem Charly 25 Mainboard bereits als Transceiver genutzt werden. Der Anschluss des Mikrofons und die Ausgabe der Signale über Lautsprecher erfolgt dabei über den angeschlossenen PC. Allerdings führt die Verarbeitung der Signale im PC zu nicht unerheblichen Latenzzeiten. Ein sinnvoller CW Betrieb ist so nicht möglich.

Aus diesem Grunde haben wir einen eigenständigen CODEC mit integriertem 2x7Watt NF Verstärker entwickelt, der zudem auch noch über zusätzliche NF Anschlüsse für Line in und Line out verfügt

Außerdem sorgt ein integriertes NF Filter dafür dass keine digitalen Artefakte an die Lautsprecher / Kopfhörer gelangen.

Ein weiterer Grund war die Vermeidung von Störgeräuschen auf der NF Seite die durch unsaubere Trennung von analog- und digital Ground entstehen. Die bei unserem Board vollzogene konsequente Trennung der beiden Massepotentiale ( über eine 4-fach Multilayer Leiterplatte) sorgt für ungestörten Hörgenuss..

Zusätzlich enthält unser CODEC Board einen I2C Puffer der den Bus direkt am Ausgang des STEMlab Boards puffert. Der I2C Bus des STEMlabs hat sich als sensibel erwiesen wenn es darum geht umfangreiche Lasten (wie das Charly 25 Mainboard mit angeschlossenen RX Filtern) zu treiben – dieses Problem wird mit dem Puffer beseitigt.

Wird der CODEC nicht verwendet wird empfohlen das separate Charly 25 I2C Buffer Board zu verwenden (demnächst auch hier im Shop verfügbar)

Der CODEC wird zweckmäßigerweise unterhalb des STEMlab Boards montiert, ein passendes Verbindungskabel ist ebenfalls hier im Shop verfügbar.

Da viele OM’s Ihr STEMlab in einer Hermes/HPSDR Umgebung verwenden wurde der CODEC mit Lötbrücken versehen die einen alternativen Betrieb Hermes / Charly 25 SW ermöglichen.

Da nicht jeder OM die Ausrüstung dafür hat SMD Bauteile zu löten, bieten wir das CODEC Board in zwei Versionen an:

– als Version-H für HPSDR

– als Version-C für Power SDR in der Charly 25 Version

Zudem wurde der Codec von uns erfolgreich auf Kompatibilität mit dem neuen Stemlab 16 Board von Red Pitaya getestet.

Der erhöhte Aufwand scheint uns gerechtfertigt denn er führt gegenüber der üblichen Low Cost Lösung zu wesentlich verbessertem NF Sound und einer einfacheren und aufgeräumteren Verkabelung des zu bauenden Transceivers.

Als Anlage gibt es hier einen Verdrahtungsplan (unter Produktdatenblatt!) – dessen Beachtung ist sinnvoll um sicherzustellen dass die Trennung von Digital- und Analog Ground erhalten bleibt.


Core I3 Mini Board nun verfügbar!

Das von uns verwendete Power SDR in der Edition Charly 25 ist recht anspruchsvoll was die benötigte Rechenleistung des integrierten PC’s betrifft.

Das liegt nicht zuletzt am eingesetzten Betriebssystem – Windows 10 Pro.

Die Versuche ein passendes PC Board zu finden ziehen sich bereits über ca. 2 Jahre hin und wir mussten leidvoll lernen, dass es hier keine sehr günstige Lösung gibt. Versuche mit Atom basierten Boards scheiterten ebenso wie solche mit Pentium Processoren, zudem erwies sich die interne Architektur des jeweligen Boards als kritisch bezüglich der Netzwerk Anbindung an den internen Bus.

Da der auf der Amateurfunktagung (29.Februar/1.März 2020) vorgestellte Charly 25 RADIOlab TRX (mit integriertem W10 PC) auch zusätzliche Applikationen parallel zum Power SDR abarbeiten soll ist die Latte hoch gelegt – nicht zuletzt auch durch die Anforderungen an geringen Stromverbrauch und minimalst mögliche Abmessungen .

Die Tests mit den vorhandenen Core I3 Boards sind sehr erfolgreich verlaufen – so dass wir diese nun auch für allgemeine Verwendung anbieten.

Hier die Daten :

Intel® HaswellTM /BrodwellTM U-series CPU (dual core)compatible with I3/I5/I7 (wir nutzen Core I3 wegen Stromverbrauch & Hitzeentwicklung)
Support Max.16GB DDR3 memory sockets
Intel®HD4000/5000/6000 Graphic media accelerator
HDMI+HDMI,Synch. Or Asynch. display
2 * USB3.0 & 2 * USB2.0,2 * RS232
1 * Full-size Mini-PCIe(support PCIe & USB devices)(support M-SATA for storage only)(support USB 3G/4G communication Module)
2 * RTL8111E GbE Lan
DC 9-19V input
FCC, CE, RoHS compliat

Für uns entscheidend sind die geringen Abmessungen von 100mmx100mm, der weite Spannungsbereich von 9 bis 19V, die 2x 1GBit Lan Anschlüsse und die 2 HDMI Anschlüsse. Damit sind alle Bedürfnisse bezüglich interner und externer Anschlüsse erfüllt, das Gerät benötigt auf Grund der 2 LAN Anschlüsse keinen zusätzlichen Netzwerk Switch und genügend USB Anschlüssse sind auch vorhanden.

Ausserdem lassen sich 2 SSD Festplatten einbauen, so dass genügend Platz für große Datenmengen zur Verfügung steht (z.B. für Langzeitaufzeichnung von I/Q Signalen).

Unter „Produktdatenblatt“ haben wir das zugehörige Handbuch abgelegt.

Achtung: zur Vervollständigung benötigt das Board noch 8GB Memory und eine SSD – da diese Module in beliebiger Auswahl am Markt verfügbar sind bieten wir sie hier nicht an – auch Windows 10 Pro ist nicht im Lieferumfang enthalten und daher vom Anwender hinzuzufügen!


RADIOlab Mechanik Satz komplett

Wir haben das RADIOlab Chassis erweitert – dies war notwendig um den nun lieferbaren Core I3 PC mit einbauen zu können.

Das Chassis ist ausgelegt für den Aufbau eines beliebigen RADIOlabs (alle Bohrlöcher und Abstandshülsen für C25 Mainboard, C25 CODEC /Stemlab, Power Distribution Board un Core I3 PC sind auf dem internen Montage/Kühlblech vorhanden) .

Das Chassis kann aber auch sehr einfach für den Aufbau eigener Geräte auf Basis der STEMlab Reihe von Red Pitaya oder auch mit völlig anderen SDR Baugruppen genutzt werden.

Alle notwendigen Anschlüsse sind vorhanden, Frontplatte und Rückwand sind vorbestückt mit allen notwendigen Steckern und Buchsen so dass die aufwändige Suche nach den passenden Bauteilen entfällt.

Neu hinzugekommen sind Ausbrüche für 2x HDMI, 2x USB und einen NF Buchse für den Ausgang vom Core I3 PC Board.

Das Chasis bietet nach dem Aufbau eines RADIOlabs noch Platz für Zusatzgeräte (z.B. 2m/70cm Transverter), 2 x VHF/UHF Buchsen in N-Ausführung sind bereits mit eingebaut.

Wir haben uns entschlossen die Chassis ab sofort komplett aufgebaut zu liefern um den Aufbau eines eigenen Gerätes zu vereinfachen.

Die Einbauzeit für die Baugruppen beträgt daher nur noch ca. 30min – mit dem geänderten Layout des CODEC’s hat sich auch der Aufwand für die interne Verkabelung drastisch reduziert.

Material: Aluminium

– Querstreben eloxiert, schwarz

– Kühl-/Montageblech 2mm Alu eloxiert, schwarz

– Bodenblech – Lochblech 2mm Aluminium Natur

– Seiten – und Deckblech, pulverbeschichtet 2mm Alu schwarz

Frontplatte und Rückwand sind im PCB Verfahren gefertigt (2,4mm) mit vergoldeten Leiterbahnen als Schriftzug.

Was ist der Inhalt des Kits:

Frontplatte (fertig aufgebaut)

– 4x SMA-SMA eingebaut

– Lautsprecher FRS 7 ISOPHON

– Lautsprecher Schutzgitter

– Stereo Buchse Headphone

– Stereo Buchse Key

– 8-polige Mikrofon Buchse

Rückwand (fertig aufgebaut)

– 3x SO239/SMA Adapter

– 2x N/SMA Adapter

– 2x BNC/SMA Adapter

– 7x Cinch

– 1x Netzwerk

– 1x Sub D 15 polig

– 1x Ein/Ausschalter

– PC NF-Ausgang

– Ausbrüche für 2xHDMI und 2x USB (mit Blindstopfen abgedeckt

Innenaufbau

– Montage-/Kühlblech (Alu 2mm) vorgebohrt für C25 Mainboard und STEMLab/CODEC und Power Distribution Board

– 6x Streben 300mm

– 1 Montage- und Kühlblech passend gelocht

– Alle notwendigen Abstandshülsen montiert

Aussenbleche (Alu 2mm)

– Bodenblech gelocht Alu natur

– Seitenwände pulverbeschichtet Schwarz

– Deckblech pulverbeschichtet Schwarz

– Schraubensatz (Nutensteine etc.)


Frontpanel in Vorbereitung:

Charly TRX mit 7“ Display im finalen Design

Folgende Features:

– Frontpanel ist Midi kompatibel und von daher beliebig einfach einzubinden (Arduino als Steuerrechner)

– alle Bedienelemente sind frei proggrammier- /belegbar

– 7“ Display mit 1280×800 Auflösung HDMI Anbindung

– alle Taster mit 2 Leuchtdioden d.h. es sind SW technisch maximal 3 Ebenen pro Taster möglich (Leuchdioden Aus, Rot, Grün) – kommerzielle Taster / keine Billigware wie in vielen Geräten

– 4 Drehgeber mit Taster also auch mindestens 2 Ebenen – Drehgeber “made in Schwarzwald“ 5x so teuer wie die Standard Drehgeber geeignet für kommerzielle Anwendungen – überleben in jedem Fall das Funkgerät

– Optischer Drehencoder für den VFO (für hohe Drehzahlen geeignet da aus dem Maschinenbau.. ) überlebt im Contest Betrieb jede Drehzahl.. hi

Das komplett aufgebaute Frontpanel werden wir auch separat verfügbar machen zum Nachrüsten bestehender RADIOlabs – ist natürlich auch, da Midi kompatibel für beliebige andere Projekte einsetzbar.

Ich hadere einzig allein noch mit dem VFO Knopf – suche einen begnadeten Mechaniker der einen aus Vollmessing macht – je schwerer desto besser (Uran wäre vielleicht noch besser … hi)

Wir verwenden schon den schwerstmöglichen Knopf der verfügbar war aber er erscheint mir immer noch ein bisschen zu leicht.

So weit der kleine Update – Verfügbarkeit ca. Ende Oktober / Anfang November auch abhängig von der Verfügbarkeit der SW – wir müssen noch (d.h. Markus…) Softkey’s programmieren und optisch einigermaßen ansprechend einbinden.  

Die Display Auflösung ist ausreichend um Power SDR und Thetis im Standard Modus darzustellen.

Touch Panel wäre machbar aber wir sehen davon ab weil wir glauben, dass das zu fummelig ist.

Die Idee hinter diesem Frontpanel ist die, dass sich jeder User mit seinem Rufzeichen anmelden kann (z.B. bei einer Clubstation) und dann automatisch das User Frontend und die Tasterbelegung erhält die ihr/ihm angenehm ist.

Preis steht im Moment noch nicht fest…

 

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Gast
3 Monate zuvor

Falsche E-Mail Adreese.

Edwin Richter
Gast
3 Monate zuvor

Hallo Jörg,
danke für die freundliche Berichterstattung über unser etwas ausgeartetes Bastelprojekt (das 2014 eigentlich nur ein 1 Band CW TRX werden sollte..hi).
Kleine Ergänzung noch , zu jedem Gerät gibt es natürlich komplette Schaltunterlagen – die sind nützlich wenn man z.B. das Mainboard von STEMlab 14 auf STEMlab 16 umstellen möchte (da ist ein zusätzlicher bereits auf dem Board vorhandener Driver notwendig – man muss 3 x 0-Ohm Widerstände umlöten um ihn zu aktivieren). Und natürlich sind so auch hoffentlich nicht notwendige Reparaturen selber durchführbar.
Das oben erwähnte 2m Frontend macht übrigens zwischenzeitlich knapp 40W Output der Transistor tut also doch was er soll….
Mal sehen was noch geht im IC9700 macht er 100W aber das wollen wir ihm nicht antun – Zuverlässigkeit ist uns wichtig und laut Datenblatt ist er für max. 75W ausgelegt.
Viel Spaß weiterhin mit dem Charly 25 und
vy 73,Edwin – DC9OE

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